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Deutsche Plasser

Deutsche Plasser

SERVICE AUS ERSTER HAND

Aus- und Weiterbildung für das Maschinenpersonal

Im modernen Schulungszentrum Bingen bietet die Deutsche Plasser ein praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsprogramm speziell für den Betrieb und die Wartung der Maschinen von Plasser & Theurer an. Ziel der Programme ist die wirtschaftlichere Nutzung der Maschinen bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitsqualität.

Schulungszentrum Bingen

Das neue Schulungszentrum in Bingen am Rhein stellt einen weiteren Baustein in Richtung höherer Service-Qualität und damit Verfügbarkeit der Maschinen dar. Ein praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsprogramm, das speziell für Maschinen von Plasser & Theurer entwickelt wurde, trägt dazu bei, das Potenzial der Maschinen künftig noch besser nutzen zu können. Damit wird eine wirtschaftlichere Nutzung der Gleisbaumaschinen bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitsqualität erreicht.

In den neu ausgestatteten Räumen des Stadtbahnhofes Bingen am Rhein stehen in zwei Lehrsälen, einem Übungsraum und einem Lehrgleis folgende Einrichtungen zur Verfügung: Lehrtafeln (Schaubilder), Simulatoren: CMS (Computer Mess System), CWS (Computer Work System), ALC (Automatischer Leit Computer), CAL (Bogenlasersystem) und DAR (Messschreiber).

Zusätzlich werden bei den modular aufgebauten Trainingseinheiten Funktionsbeschreibungen sowie Systemdarstellungen, PowerPoint-Präsentationen, Schaltpläne, Bedienungsanleitungen, Wartungshandbücher, Arbeitsanleitungen sowie Schnittmodelle eingesetzt.

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Trainingsprogramm

Profitieren Sie von:

  • Unserem breiten Angebot an Trainingskursen
  • Simulatoren
  • Kurzen Ausbildungszeiten
  • Qualifizierten Ausbildern und erfahrenen Spezialisten
  • Flexiblen Trainingsangeboten
  • Modernen Schulungsräumen

Unterrichtsablauf:
Montag-Donnerstag: 08:00-12:00 Uhr und 13:00-16:30 Uhr, Freitag: 08:00-12:00 Uhr (auch hier besteht die Option, die Zeiten dem Wunsch des Kunden anzupassen, nach Absprache auch Wochenendseminare)

Ausstattung und Lehrmittel:

  • Lehrtafeln (Schaubilder)
  • Simulatoren:
    CMS (Computer Mess System)
    CWS (Computer Work System)
    ALC (Automatischer Leit Computer)
    CAL (Bogenlasersystem)
    DAR (Data Acquisition Recorder)
  • Funktionsbeschreibungen sowie Systemdarstellungen
  • Power Point Präsentationen
  • Schaltpläne, Bedienungsanleitungen und Wartungshandbücher
  • Arbeitsanleitungen, Schnittmodelle

Lehr- und Trainingsplan

 

GRUNDLEGENDE MASCHINENINFORMATIONEN

  • Aufbau der Maschine
    Baugruppen und deren Anordnung:
    Fahrgestelle, Antrieb, Kraftübertragung, Bremsanlage, Arbeitsaggregate, Messeinrichtungen, Aufbauten und Zusatzeinrichtungen
  • Technische Daten
    Abmessungen, Gewicht und Lasten, Antriebs- und Fahrleistungen
  • Einsatzmöglichkeiten
    Verwendungszweck, Fahrbetrieb, Transportbetrieb, Arbeitsbetrieb, Einsatzmöglichkeit, Arbeitsmethoden und -möglichkeiten

ANTRIEB UND KRAFTÜBERTRAGUNG

  • Antriebsmotor
    Motoraufstellung und Kraftstoffversorgung
    Zusatzaufbauten (Filter, Kühler, Luftpresser, Generatoren)
    Überwachungseinrichtung (Feuerwarnanlage)
  • Fahrantriebe
    Fahrantriebsmodus (Schaltstellungen, Überwachungen)
    Lastschaltgetriebe (Drehmomentwandler, Gangschaltung)
    Verteilgetriebe, Triebdrehgestelle (Achsgetriebe)
  • Arbeitsantriebe
    Arbeitsmodus (Schaltstellungen, Überwachungen)
    Pumpengetriebe, Arbeitsfahrantriebe, Zusatzantriebe

MASCHINENTECHNIK ALLGEMEIN

  • Stopfaggregate
    Funktionsaufbau, Wartung und Verschleißteile
  • Hebe-Richtaggregat
    Funktionsaufbau, Wartung und Verschleißteile
  • Fahrwerk
    Funktionsaufbau, Wartung und Verschleißteile
  • Sicherheitseinrichtungen
    Aufhängungen und Verriegelungen der Arbeitsaggregate und Messeinrichtungen

STEUERSYSTEME

  • Programmsteuerung
    Aufbau und Funktionsprinzip; Übersicht (P500-P700)
  • Gliederung der Adressen
    Eingangssignal, Ausgangssignal, Zeitstufe, Leistungssignal, Subroutine
  • Signalverknüpfung
    Programmlogik
  • Signalüberwachung, Funktionskontrolle
    Stromversorgung, Prozessorfunktion, Eingänge, Ausgänge, Zeitstufen
  • Diagnosesoftware
    Anwendung und Funktion mit Übungen am Simulator (SCB)

PNEUMATIKANLAGE

  • Druckkreisläufe
    Allgemeine Einführung (Komponenten-Beschreibung)
    Gliederung der Systeme (Bremskreislauf/Arbeitskreislauf)
    Druckerzeuger und Druckregler
    Kraftübertragung (Zylinder)
    Kontrolle und Wartung
  • Bremsanlage
    Bremsanordnung (mechanische Teile)
    Feststellbremse
    Direkte Bremse und indirekte Bremse
    Gefahren- und Sicherheitshinweise
    Kontrolle und Wartung

HYDRAULIKANLAGE

  • Hydraulikkreislauf
    Allgemeine Einführung, Erklärung anhand von Schaltplänen
    Offener und geschlossener Kreislauf
    Funktionsübersicht: Druckversorgung, Arbeitsfahrantrieb, Arbeitsbremse,
    Stopfkreislauf, Stopfaggregat, Vibrationsantrieb, Vorkopfverdichterantrieb,
    Kühlkreislauf, Hebe- und Richtkreislauf
  • Hydraulikkomponenten
    Identifizierung und Zuordnung der Hydraulikkomponenten an Maschinen
  • Druckerzeugung
    Funktion und Zuordnung der Hydraulikpumpen, Druckregelventile
    und Druckölspeicher, Wartung und Kontrolle
  • Druckverteilung
    Funktion und Zuordnung von Steuerventilen der einzelnen Kreisläufe
    (Wegeventil, Proportionalventil, Servoventil, Logikventil, Druckreduzierventil,
    Mengenteiler, Rückschlagventil, Druckschalter usw.)
  • Kraftübertragung
    Funktion und Zuordnung der einzelnen Verbraucher
    Hydraulikzylinder und Motore
  • Installation
    Tank, Saugfilter, Rücklauffilter, Temperatur- und Drucküberwachung

NIVELLIER- UND PENDELSYSTEM (STOPFMASCHINE)

  • Geometrisches Prinzip
    Längs- und Querhöhenmessung
    Funktionsbeschreibung
  • Messanordnung
    Zuordnung und Funktion der Messeinrichtung
  • Steueranlage
    Allgemeines Funktionsprinzip der Mess- und Steuereinrichtungen
    Wirkung Mess- und Eingabesignal
  • Erläuterung an Schaubildern und Filmmaterial

RICHTSYSTEM (STOPFMASCHINE)

  • Geometrisches Prinzip
    Drei- und Vierpunkt-Methode (Ausgleich- und Präzisionsverfahren)
  • Messeinrichtung
    Funktion und Anordnung der Bauteile
    Vorderer Spannwagen, Richtwagen, Messwagen, hinterer Spannwagen
    Eingabe und Richtparameter
  • Steueranlage
    Allgemeines Funktionsprinzip der Mess- und Steuereinrichtungen
  • Wirkung Mess- und Eingabesignal
  • Erklärung an Schaubildern und Filmmaterial

MKS-AUSWERTUNG – NEU AB FRÜHJAHR 2010!

  • Funktionsausbildung „Auswertung MKS-Messschrieb“
    Nach diesem Seminar und erfolgreicher Prüfung sind Sie in der Lage, eigenständig die Auswertung von Mehrkanal-Messschreibern vorzunehmen.
    A.) Seminar zum Ersterwerb gem. Ril 824.8010, Prüfungsvorbereitung
    Dauer: 27 Stunden
    B.) Seminar zum Wiederholungserwerb gem. Ril 824.8010, Prüfungsvorbereitung
    Dauer: 14 Stunden

DAR (DATA ACQUISITION RECORDER)

  • Allgemeine Einführung
    Bedienung und Einsatz
    Bedienung der Software DAR Control
  • Arbeiten mit dem DAR
    Auswerten einer Messaufzeichnung
    Bedienung der Software DAR Graph und Auswertung
    Vorbereitung der Aufzeichnungsdatenträger
  • Demonstration und Übungen am DAR-Simulator

WIN ALC-SIMULATOR

  • Allgemeine Einführung
    Technische Beschreibung und Anwendungsbeispiele
    Vorstellung der Soft- und Hardware
  • Sollgeometrie
    Vorbereitung und Eingabe von Gleisdaten
    Eingabe der Sollgeometriedaten
    Eingabe von Korrekturdaten für Richten und Heben
    Messfahrt und deren Auswertung
  • Arbeitsbetrieb
    Übungen am Simulator

CAL (CURVE ASSIST LASERSYSTEM) BOGENLASERSYSTEM

  • Allgemeine Einführung
    Technische Beschreibung und Anwendungsbeispiele
    Vorstellung der Soft- und Hardware
  • Sollgeometrie und Arbeitsbetrieb
    In Verbindung mit dem ALC (Win ALC)
    Eingabe der Solldaten
    Durchführung von Messfahrten am Simulator
    Auswertung und Bearbeitung der Messdaten

CMS (COMPUTER MESS SYSTEM)-SIMULATOR

  • Allgemeine Einführung
    Hardwareaufbau in Verbindung mit elektronischem Übersichtsplan
    Digitale und analoge Eingänge
  • Funktionsprinzip und Arbeitsweise
    Einwirkung der Messwerte auf das System
    (Richt-Messwertgeber, Pendel, Schrittwertgeber, Endschalter)
  • Ausführen von Übungsbeispielen

CWS (COMPUTER WORK SYSTEM)-SIMULATOR

  • Allgemeine Einführung
    Hardwareaufbau in Verbindung mit elektronischem Übersichtsplan
    Digitale und analoge Eingänge
  • Funktionsprinzip und Arbeitsweise
    Geberposition an der Maschine und deren Einwirkung
    Trouble Shooting
  • Ausführen von Übungsbeispielen

WARTUNG

  • Umgang mit der Wartungsanleitung
  • Wartungsvorschriften und Zyklen
  • Zentralschmieranlage:
    Warn- und Störanzeige
  • Zustands- und Funktionskontrolle:
    Motor, Pneumatikanlage, Elektroanlage, Hydraulikanlage, Bremsanlage, Verrieglung

ALLG. SICHERHEITS- U. BETRIEBSVORSCHRIFTEN

  • Gesetzliche und betriebliche Vorschriften
  • Abnahme, Ausstattung, Betriebsbewilligung
  • Verwendung und Befugnisse
  • Unterweisung grundsätzlicher Bestimmungen
  • Sicherer Betriebszustand
  • Allgemeine Gefahren
  • Risiken und Risikominimierung
  • Brandschutz
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